St. Albans – Ein Ort des Gruselns

Seltsame Stimmen, mysteriöse Laute, Nebelwolken die aus dem Nichts auftauchen, Objekte die frei schweben, Berührungen durch nicht sichtbare Wesen und im Düstern schemenhafte Erscheinungen ziehen Fans und Forscher des Paranormalen in das St. Albans, dass in Radford, Virginia steht.

Schon immer ein Ort ohne Vergnügen

Im Jahr 1775 besiedelten die Europäer das Land, was die Ureinwohner, die dadurch zurückgedrängt wurden, eine Blutige Rache nahmen. Die Stämme Shawnee, Cherokee sowie Powhatan ermordeten fünf europäische Siedler, worunter auch ein Baby zählt, verschleppten außerdem noch fünf weitere Siedler. Dieses Ereignis schrieb als “Das Massaker von Draper´s Meadow Geschichte.

Glaubt man den Erzählungen, dann sind Schüler der St. Albans Boys School, die im Jahr 1892 auf dem Grund erbaut wurde, auf mysteriöse Weise zu Tode gekommen. Einige der Schüle wurden nach Schulschluss nie wieder gesehen. Das Leben der Jungen war sehr hart, und die Jungen, die eher Sensibel beziehungsweise zart besaitet waren, hatten es noch schwerer. Wie viele in dieser Schule ermordet wurden oder Selbstmord begangen haben, kann nicht belegt werden, da keine Zählungen dokumentiert wurden.

Die Schule wurde im Jahr 1916 geschlossen zu einer Einrichtung für Menschen umgewandelt, die an geistigen Erkrankungen litten. In St. Albans wurde den kranken Menschen nicht wirklich geholfen, denn es wurden Therapien an ihnen angewandt, die wohl eher nach Folter klingen. Darunter waren Elektrokrampftherapien, Insulinschocktherapien sowie Wasserschocktherapien, die eine enorme Anzahl von Todesfällen mit sich brachten. Gegen 1990 haben sich die Türen für diese Art von Bewohnern geschlossen, doch es scheinen, obwohl das Sanatorium seit dieser Zeit leer steht, dennoch alte Bewohner darin zu wohnen.

Die wohl bekanntesten Geister-Bewohner

Dazu gehört auch Allie, sie soll auf der ehemaligen Bowlingbahn herumspuken, und war auch, so glaubt man, die Tochter eines Patienten, der im Krankenhaus verstarb. Einige glauben sogar, dass sie Allie auf einem von ihnen selbst gemachten Foto einfangen konnten. Aber auch Gina Renee Hall soll das Sanatorium bewohnen. Gina ist am 28. Juni 1980 auf eine grausame Weise in dieser Region ermordet worden – ihren Blutverschmierter Wagen fand man unweit des St. Albans Sanatorium. Ihren Namen sollen Geisterjäger vermehrt hören, und nahmen sogar schon den mysteriösen Nebel auf, der plötzlich auftaucht.

Wer traut sich?

Wenn sich eine Gruppe aus mindestens 10 erfahrenen Geisterjägern findet, kann diese Gruppe für 60 Dollar pro Person, eine ganze Nacht von 20 Uhr bis 4 Uhr in dem Sanatorium verbringen. Ist man eher Tourist oder nicht so erfahren was Geisterjagden angeht, kann man eine Tour für 15 bis 20 Dollar buchen.

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