Villa-Spuk in Köln-Fühlingen

In Köln-Fühlingen steht eine sehr schöne Villa, zwar müsste diese erst saniert werden, dennoch wäre sie ein wirkliches Traumhaus, wären da nicht diese Spukgeschichten, die scheinbar den einen oder anderen Käufer abschrecken.

Bevor auf dem Grundstück die Villa gebaut wurde, gab es lange davor sehr viel Elend. Im Jahr 1288 wurde auf dem Grundstück durch die Schlacht von Worringen die Spitze auf den Berg aus Übel gesetzt. Es sollen 1000 Soldaten ihr Leben gelassen haben und wurden in Massengräbern regelrecht verscharrt. Die prachtvolle Villa wurde im Jahr 1884, samt einem Gestüt sowie einer Pferderennbahn auf dem Blut gedrängten Boden von Eduard Freiherr von Oppenheim, einem reichen Bankier erbaut. Da der Boden jedoch für die Pferdezucht ungeeignet war, verkaufte er das gesamte Arial 1907.

Einige Jahre später wurde das prachtvolle Haus von Nationalsozialisten als Schlaflager für Zwangsarbeiter genutzt und brachte einem der Zwangsarbeiter, der sich in die Tochter des Hofbesitzers verliebte, den Tod. Die Liebe zu der minderjährigen Tochter lies den Vater 1943 so wütend werden, dass er den 19 jährigen Polen von der Gestapo verhaften und in einer Ziegelei in der Nähe hinrichten lies. Glaubt man den Erzählungen, dann soll der Geist des Zwangsarbeiters noch heute auf dem Grundstück sein Unwesen treiben.

Nach dem zweiten Weltkrieg wohnte in dem Haus ein ehemaliger Nazi-Richter samt seiner Familie und verkaufte es an die Stadt Köln, mit der der Bedingung auf lebenslanges Wohnrecht. Im zweiten Stock, einige Zeit später, erhängte der ehemalige Richter sich und seine Witwe lebte dann allein dort. Nachdem 1967 die letzten Bewohner aus den anderen Gebäuden zogen, ließ die Stadt die Reithalle sowie den hinteren Seitenflügel abreißen und Fenster wie Türen zumauern – Man konnte zusehen, wie der größte Teil des Gebäudes verfiel. Die Witwe lebte als einzige Person bis zum Jahr 2000 in der Villa, bis sie schließlich an einem natürlichen Tode starb.

Seit die Frau verstorben ist, sind die einzigen Personen die sich in dem haus aufhalten Neugierige und Geisterjäger, die nach ihren Erkundungen in Foren von Verwesungsgerüchen, Poltergeistern die sich in Lichterscheinungen zeigen, seltsamen Geräuschen und von dem Gefühl des Beklemmen.

Jugendliche fanden im Jahr 2007 zu Ostern eine leblose Person im ersten Stock, die wie sich durch die Polizei herausstellte, ebenfalls Selbstmord in diesem Haus begangen hat. Dieser Selbstmord stachelte zu neuen Gerüchten an, da man sofort an den Richter dachte, der sich in dem Haus erhängte.

Ob es in der Villa und auf dem Grundstück wirklich spukt, sollte jeder für sich allein entscheiden.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*